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Was ist Forex Trading genau?

Im Bereich der Geldanlage gibt es viele verschiedene Anlageformen, die man unter anderem auch in langfristigere Kapitalanlagen und eher kurzfristige Investments unterteilen kann. Neben dem Handel mit Derivaten zählt auch das so bezeichnete Forex Tradingi zu den sehr spekulativen Investments. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Forex Trading, der auch im Bereich der Kleinanleger immer häufiger auftritt? Als Forex Tradingi wird der Handel mit Devisen bezeichnet, wobei Forex die Abkürzung für foreign exchange (fremde Währung) ist und Trading die Übersetzung für Handeln ist. Beim Forex Tradingi geht es also darum, dass man in Fremdwährungen investiert, um von eventuellen Kursgewinnen der Währungen zu profitieren.

Der Devisenmarkt als Grundlage des Forex Trading

Grundlage des gesamten Forex Tradingi ist der Devisenmarkt. Am Devisenmarkt treffen Angebot und Nachfrage bezüglich verschiedener Währungen aufeinander, woraus sich dann der Devisenkurs ergibt. Im Grunde funktioniert der Devisenmarkt also ähnlich wie die Aktienbörse, nur dass hier eben fremde Währungen gehandelt werden. Allerdings handelt es sich beim Devisenmarkt nicht um einen Markt mit Präsenzen vor Ort, wie es bei den Aktienbörsen noch der Fall ist, sondern der Devisenmarkt ist ein rein virtueller Markt. Denn das Forex Tradingi findet ausschließlich über die Computer-Systeme statt, sodass zugelassene Devisenhändler den kompletten Handel online durchführen. Mittlerweile handelt es sich beim Devisenmarkt übrigens um den größten Finanzmarkt überhaupt, denn täglich werden hier Werte von ca. 4 Billionen US-Dollar umgesetzt.

Die Geschichte des Devisenmarktes und des Devisenhandels

Die Geschichte des international angelegten Forex Tradingi begann im Jahre 1880. Damals konnte man Zahlungen, die man in ausländischer Währung erhalten hatte, zum ersten Mal auf einem persönlichen Bankkonto im jeweiligen Ausland gutschreiben lassen. Ein weiterer Schritt in Richtung heutigem Devisenhandel waren die Gründung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Zudem entstanden im Zuge des Bretton-Woods-Abkommen aus dem Jahre 1944 erstmalig feste Wechselkurse, wobei die möglichen Schwankungsbreiten ebenfalls auf internationaler Ebene festgelegt wurden. Eine Lockerung der festen Wechselkurse gab es zum ersten Mal im Jahre 1969, und in der folgenden Zeit wurden die Schwankungsbreiten immer mehr gelockert. Die völlige Freigabe der Devisenkurse, man spricht auch von frei konvertierbaren Währungen, war dann faktisch der letzte Schub für den internationalen Devisenhandel. Heute gibt es nur noch ganz wenige Währungen weltweit, die „künstlich“ im Kurs begrenzt werden.

Die verschiedenen Devisengeschäfte beim Forex Tradingi

Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten von Devisengeschäften, die sich am Devisenmarkt unterscheiden lassen. Man unterscheidet hauptsächlich vier Arten von Devisengeschäften, nämlich die Devisenkassageschäfte, die Devisentermingeschäfte, die Devisenswapgeschäfte und die Devisenoptionsgeschäfte. Devisenkassageschäfte werden auch als Spotgeschäfte bezeichnet und sind dann vorhanden, wenn zwischen Handels- und Erfüllungstag maximal zwei Bankarbeitstage liegen. Die Devisen müssen also praktisch sofort nach dem Geschäftsabschluss „geliefert“ werden. Bei den Devisentermingeschäften ist es hingegen so, dass zwischen dem Erfüllungstag und dem Geschäftsabschluss-Tag im Minimum drei Tage liegen. In der Praxis sind die Zeiträume meistens deutlich größer und bewegen sich zwischen einem und 12 Monaten. Die im Zuge des Devisentermingeschäftes getroffenen Vereinbarungen müssen von beiden Seiten eingehalten werden, unabhängig davon, wie sich der Devisenkurs in der Zwischenzeit entwickelt. Das Devisenswapgeschäft ist faktisch eine Mischung aus einem Kassa- und einem Termingeschäft. Dabei gibt es stets ein Gegengeschäft zum jeweiligen Geschäftsabschluss. Man kauft also beispielsweise die Währung X am Kassamarkt und verkauft die gleiche Währung sofort wieder am Terminmarkt. Es handelt sich dabei also um ein Kurssicherungsgeschäft. Das Devisenoptionsgeschäft hingegen beinhaltet, dass der Inhaber dieses Optionsrechtes eine bestimmte Währung zu einem vereinbarten Kurs bis zu einem vereinbarten Termin kaufen oder auch verkaufen kann. Im Gegenzug für dieses eingeräumte Recht muss der Inhaber einen Preis für die Option zahlen (Optionspreis), die ausgeübt werden kann, aber nicht ausgeübt werden muss.

Die Währungen beim Forex Tradingi

Die Basis sind beim Forex Tradingi natürlich die verschiedenen Währungen, denn ohne diese könnte kein Devisenhandel stattfinden. Vom System her werden beim Forex Tradingi immer Währungspaare, also zwei Währungen, gehandelt. Es findet also faktisch immer ein Tausch statt, man kauft beispielsweise den US-Dollar und verkauft im Gegenzug den Euro, somit wird der Euro in Dollar getauscht. Zum Zeitpunkt dieses „Tausches“ haben beide Währungen den gleichen Wert im Verhältnis zueinander. Die Änderung der Devisenkurse findet anschließend dadurch statt, dass sich der Wert der Währung A gegenüber der Währung B verändert. Es gibt zwar weltweit mehr als 100 verschiedene Währungen, allerdings wird der Devisenhandel von einer Hand voll Währungen dominiert. Mehr als 90 Prozent des gesamten Umsatzes finden beim Forex Tradingi in den so genannten „Weltwährungen“ statt. Das sind der Euro, der US-Dollar, das Britische Pfund, der Schweizer Franken und der Japanische Yen. Auch der Australische und der Kanadische Dollar werden noch relativ häufig gehandelt. Das Währungspaar mit dem mit Abstand größten Umsatz ist das Paar US-Dollar und Euro. Vom durchschnittlichen Gesamttagesumsatz von rund vier Billionen US-Dollar entfallen alleine rund 1,1 Billionen US-Dollar (2010) auf das Währungspaar Euro/US-Dollar.

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